Motettenchor Stuttgart | Gemischter Chor | Solisten
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Solisten

Bild von Julius Pfeifer, Tenor

Julius Pfeifer, Tenor

studierte Schulmusik und Gesang in Stuttgart. 2000 und 2002 war er an der Jungen Oper der Stuttgarter Staatsoper engagiert. Seit 2000 ist er Mitglied des SWR-Vokalensembles und seit 2005 außerdem Mitglied im Solistenensemble „Sette Voci“ unter Leitung von Peter Kooij. Er arbeitet regelmäßig mit dem Gesualdo Consort Amsterdam unter Leitung von Harry van der Kamp. Seit dem Gewinn des 1. Preises beim renommierten Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 2004 entwickelte er sich zum international gefragten Bach-Interpreten. Des weiteren dokumentieren zahlreiche CD-und Rundfunkproduktionen seine Arbeit.

Valentin Bauer, Tenor

Valentin Bauer entdeckte früh seine Begeisterung für die Musik. Er erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht an der Musikschule Schwenningen und Gesangsunterricht an der Städtischen Musikschule Rottweil.

Im Jahr 2008 wurde er in das PreCollege im Fach Gesang und somit in die Gesangsklasse von Prof. Andreas Reibenspies an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen aufgenommen. Seit Oktober 2014 studiert Valentin Bauer an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart den Studiengang Gymnasiallehramt Musik mit dem Hauptfach Gesang in der Klasse von Teru Yoshihara. Zudem studiert er an der Universität Stuttgart Germanistik.

Solistisch ist Valentin Bauer im Großraum Stuttgart und darüber hinaus bei zahlreichen Projekten ein gefragter Tenor-Solist. Ensemble- und Chorarbeit mit der Kölner Akademie für Alte Musik, dem ARTONVokalensemble,
dem Festspielchor der Internationalen Händel-Festspiele am Staatstheater
Karlsruhe, sowie mit verschiedenen Kammerchören wie dem Deutschen Jugendkammerchor, figure humaine kammerchor, Consono Köln etc. ergänzen seine solistische Ausbildung.

Solist Torsten Müller, Bass

Torsten Müller, Bass

studierte in Stuttgart bei Wayne Long, Robert Hiller und Dieter Kurz. Als gefragter Sänger des Oratorienfachs ist er in allen Epochen der Musikgeschichte zuhause. Seine Engagements führten ihn zu Festivals im In- und Ausland. Er konzertierte unter der Leitung so namhafter Dirigenten wie Emilio Pomàrico, Hervé Niquet, Michael Hofstetter, Heinz Holliger, Andras Schiff, Hans Zender und Wolfgang Gönnenwein. Als Mitglied des SWR-Vokalensemble Stuttgart ist er an zahlreichen Uraufführungen bedeutender Komponisten beteiligt. Außerdem widmet er sich der Arbeit in klein besetzten Ensembles.

Fanie Antonelou, Sopran

ist Preisträgerin des “Grand Prix Maria Callas“ – 1.Preis im Fach Oratorium / Lied beim gleichnamigen internationalen Gesangswettbewerb in Athen, des Frankfurter „Mendelssohn-Preis“ und Finalistin beim Grazer Liedwettbewerb “Schubert und die Musik der Moderne”.
Sie hat die Rolle der Susanna (Mozart, Nozze di Figaro) für die vieldiskutierte Sony Classical Aufnahme von Teodor Currentzis mit dem Ensemble MusicAeterna aufgenommen. Die Aufnahme erhielt den Echo-Preis 2014 in der Kategorie Operneispielung des Jahres (17./18.Jh). Sie gastierte an den Opern in Stuttgart, Perm/Rußland, Athen und an Festivals wie das Rossini-Festival in Bad Wildbad, das Schleswig-Holstein Festival und die Händelfestspiele in Halle. Rege Konzerttätigkeit führte sie u.a. an die Berliner Philharmonie, die Liederhalle in Stuttgart, den Herkulessaal der Münchner Residenz, die Alte Oper in Frankfurt, das Konzerthaus Dortmund, das Megaron in Athen, die Philharmonie und das Hermitage Theater in St. Petersburg. Ebenso nennenswert ist ihre Zusammenarbeit mit Ensembles wie Lautten Compagney, Il Gusto barocco, Ensemble la Fenice, L’Arpa festante, Barockorchestra La Banda, Barockorchester Le Chardon, Armonia Atenea, Solistenensemble Stimmkunst, Ensemble Sarband, SWR Vokalensemble, Ex silentio, Latinitas nostra.
Ihr Gesangsrepertoire reicht von der Musik des Mittelalters bis in die Moderne und wird getragen von einer Sopranstimme, die sich durch die Individualität des Klangs und ihre Eleganz auszeichnet.

fanieantonelou.com

Bild von Fanie Antonelou

Jolanta Michalska-Taliaferro, Alt

absolvierte zuerst ein Studium in Schulmusik mit Hauptfächern Dirigieren und  Klavier an der Staatlichen Musikhochschule „ Fryderyk Chopin “ in Warschau. Darauf folgte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule in Krakau sowie Aufbaustudien im Gesang bei Prof. Bruce Abel und an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Hier trat sie als Arsamenes in Händels Oper „ Xerxses“, als Olga in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und als Königin Hippolyte in Brittens „ Mittsommernachtstraum“ auf. Teilnahme an internationalen Meisterkursen und Festivals in Breslau, Weimar, Salzburg, an der Händelakademie in Karlsruhe, sowie an der Bachakademie in Stuttgart rundeten ihre Ausbildung ab. Sie war Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Zahlreiche Konzerttourneen führten sie durch viele europäische Länder, nach Japan, Kanada und in die USA. Als Gastsolistin ist sie mehrmals bei “Musica sacra” in Salzburg sowie bei den Nürnberger Sinfonikern aufgetreten. Herausragend unter ihren ausländischen Auftritten war die niederländische Erstaufführung von Henryk Goreckis  3. Sinfonie “Klagelieder” mit dem flämischen Orchester “I fiamminghi” unter Rudolf Werthen.  Jolanta Michalska-Taliaferro verfügt über ein breit gefächertes Konzertrepertoire. Im Bereich Oratorium hat sie alle wesentlichen Werke vom Frühbarock bis zur Moderne gesungen. Dabei entstanden zahlreiche CD-Produktionen, u.a. bei den Maulbronner Klosterkonzerten, außerdem Rundfunkaufnahmen, sowie  Live-Übertragungen des ARD Fernsehens.

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Svenja Bleyer , Harfe

begann mit acht Jahren ihre Ausbildung an der Harfe am Badischen Konservatorium bei Marion Navarro. Unter ihrer Anleitung nahm sie schon bald an Wettbewerben teil und sammelte kammermusikalische Erfahrungen. Sie ist u.a. mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und ehemalige Stipendiatin der Hochbegabtenförderung der Stadt Karlsruhe. 2016 schloss sie ihr Bachelor-Studium bei Prof. Maria Stange und Toby Southcott in Stuttgart ab und studiert nun seit einem Jahr an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Kirsten Ecke. Ihr besonderes Interesse gilt der Harfenliteratur des 20. Und 21. Jahrhunderts.

Bild von Svenja Bleyer, Harfinistin
Bild vom Solisten Teru Yoshihara

Teru Yoshihara, Bass

studierte Gesang in Tokio, Mailand und Stuttgart. 1996 gewann er den ersten Preis beim „Japanischen Liedwettbewerb“ in Tokio. Seitdem singt er mit großem Erfolg Konzerte und Opern in Europa und in Japan. Seit 2002 ist es Teru Yoshihara ein großes Anliegen, japanische Kunstlieder in Europa vorzustellen. Im Rahmen des „Deutsch-Japanischen Dialogs“ gab er mit Felix Romankiewicz zahlreiche Konzerte in Europa und Japan, in denen deutsche und japanische Kunstlieder einander gegenübergestellt werden. Teru Yoshihara ist Dozent für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

japanischelieder.de